Bürgerprotestsong

Zum Mitsingen von Süd bis Nord hier die Übersetzung von unserem Bürgerprotestsong

gesungen von Karin Hanf & Annemarie Stumpf


So darf es nicht werden

Melodie frei nach Bob Dylan

Willst Du in ein Versorgungszentrum gehen?
ist Dir denn klar wie das dann wird?
Jedes Mal einen anderen Doktor sehn´,
der Dir vielleicht gar nicht zuhört?
Nach stundenlanger Wartezeit
kommst Du dann endlich dran.
Der Doktor ist dir völlig fremd,
schaut Dich ganz ratlos an.
Er kennt Dich ja nicht, der gute Mann!

Na, na so geht es nicht!
Na, na, na, na so geht es nicht!
So darf es nicht sein so geht es nicht

Willst Du denn hundert Kilometer fahr´n,
bloß weil du eine Untersuchung brauchst?
Denn die Fachärzte sterben genauso aus,
wenn des passiert ist, ja, dann schaust!
Die Politik will alles zentral,
geballt auf engem Raum,
Für Rhönklinik Schmidt und Lauterbach
ist das ja schon lang der Traum!
Denn die, die wollen uns wieder hauen!

Na, na so geht es nicht!
Na, na, na, na so geht es nicht!
So darf es nicht sein so geht es nicht

Wenn es keine freien Praxen mehr gibt,
sagen wir euch jetzt wie es wird!
Die Wartelisten werden immer länger
und die Krankheit zu spät abgeklärt!
Wer früher stirbt ist länger tot,
darf das denn wirklich so sein?
Liebe Patienten erkennt doch Eure Not,
die Regierung, die brockt uns das ein!
Sagt, darf des denn wirklich so sein?

Na, na so geht es nicht!
Na, na, na, na so geht es nicht!
So darf es nicht sein so geht es nicht
Wir sagen NEIN!

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Eine Antwort zu “Bürgerprotestsong”

  1. Dr. Michael Jochum sagt:

    Liebe Frau Hartwig,
    viele Dank für Ihr Engagement. Ich war mit 25 Patienten mit dem Bus im Oly-Stadion, die waren alle begeistert. Auch der Song kam gut an. Allerdings fiel mir sowohl im Stadion bei den Untertiteln “für die Preissn” als auch jetzt bei der obigen Translation ins Hochdeutsch ein sinnentstellender Fehler auf. So heißt es im Songtext: “die wolln uns weidahaun”. Dies wird folgendermaßen übersetzt: Die wollen uns wieder hauen. Das ist aber falsch. Jemanden weidahauen ist nämlich – auch angesichts der tragischen Ereignisse von München-Solln – beileibe keine Absicht zur Körperverletzung. Vielmehr bedeutet etwas “weidahaun” im Bayerischen sich von etwas zu trennen,es wegzuwerfen,es loszuwerden.
    Ins Hochdeutsche übersetzt müsste diese Zeile also lauten: Schmidt und Lauterbach…. die wollen uns loswerden.
    Soviel zum besseren Verständnis für die Bürger nördlich des Weißwurstäquators.
    Viele Grüße und lassen Sie sich nicht vom Wege abbringen.
    Hausärzte und Patienten stehen hinter Ihnen!

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