Zahlen Sie Ihren Kassenbeitrag für die Werbung Ihrer Kasse? Oder damit Sie behandelt werden, wenn Sie krank sind?

Wundern Sie sich nicht schon seit Monaten, wie viel Krankenkassenwerbung Sie umgibt?

Die TK (Techniker Krankenkasse) z.B. investierte in 20 Seiten Hochglanzdruck-Werbung für sich. In unserem Bürgerpatienten-Treffen (508 an der Zahl im ganzen Bundesgebiet) wurde im Juni 2009 diskutiert, was dies wohl alles kostet. Eine Physiotherapeutin wollte es genau wissen und lieferte uns die Fakten: Die Techniker Krankenkasse zahlte für diese Hochglanzdruckwerbung 227.500,00 Euro.  Nun wurde diskutiert, wenn dieses Geld anstelle für Werbung in Behandlung bezahlt worden wäre, dann wären das momentan bei den momentan gültigen Honorarberechnungen: 7.583 Behandlungen beim Hausarzt oder 19.149 Behandlungen beim Augenarzt oder 15.798 krankengymnastische Behandlungen, oder oder oder..….Fünf Krankenkassen sind bei einer bundesweiten Umfrage bei unseren Bürgerpatienten-Treffs mit großen Werbungen aufgefallen. (Unter anderem die TK mit Bandenwerbung im Fußballstadion, achten Sie einmal darauf bei einer Übertragung aus HH) Nimmt man nur die oben angegebene Zahl als Maßstab wären das 1.137.500,00 Euro!

Interessante Überlegungen gab es beim Bürgertreff in Ehningen (BW). Wenden wir unseren Blick zu den gesunden, starken, fleißigen Beitragszahlern. Bei einem Monatsverdienst von 2.000,00 Euro haben demnach 1.710 Arbeitnehmer plus deren Arbeitgeber beim derzeitigen Beitragssatz einen Monat lang gearbeitet, um mit ihren Krankenkassenbeiträgen allein diese Werbungen, wie oben beschrieben, zu finanzieren. Bei fünf Krankenkassen wären es dann. Sie sollten sich einen neuen Taschenrechner zulegen!

Aber tatsächlich gibt es ja ca. 200 Krankenkassen! Also merken wir uns: Millionen für Werbung an Bushaltestellen, Lithfasssäulen, Radiowerbung, Fernsehwerbung, Bandenwerbung und vieles mehr. Wenn das alles in Behandlungen bezahlt worden wäre, dann wären das! Versuchen Sie es, doch hier wird Ihr Taschenrechner den Dienst verweigern. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir sollten alle gesund bleiben, denn wenn wir krank werden, dann müssen in Zukunft noch mehr Leistungen gekürzt werden, denn sonst reicht es nicht mehr für die Werbungsvolumen der Krankenkassen. Nachdem die Bundes-AOK mit Hilfe des Monopolisten Bertelsmann eine Bewertungshomepage für unsere Ärzte ins Netz stellen will, wird Zeit, dass wir nach unserer Bürgerolympiade am 13. September 2009 endlich eine Homepage aufbauen, wo unsere Kassen bewertet werden können!

Ihre Renate Hartwig

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