Bürgeraufruf: Wehren wir uns bevor wir uns nicht mehr wehren können.

Anstatt bei den schön verpackten Wahlaussagen der Politiker aller Parteien wegzuhören, sollten wir HINHÖREN genau HINSCHAUEN und BEACHTEN was GESAGT aber vor allem was NICHT gesagt wird!

Pauschalaussagen wie: Wir wollen die wohnortnahe Versorgung für die Patienten gewährleisten, hören und lesen wir von allen Fraktionen. Klingt gut, nur fehlt mir dazu der Ansatz des Umsetzens. Zumal „wohnortnah“ immer auch die Sache des Betrachters ist. Herr Münch, Aufsichtsratsvorsitzender der Rhön Kliniken AG sprach in seinen Ausführungen zum Thema „Rationalisierte Versorgung in der Zukunft“ im November 2007 von 80 km und meinte damit die flächendeckende Bedarfsdeckung als Versorgungsangebot auf dem Land mit guten Straßenverhältnissen! In der Stadt spricht er von 10 km.

Wohnen Sie auf dem Land oder in der Stadt? Wie weit müssten Sie für einen Arztbesuch fahren? Wollen Sie das? Den Architekten, die unser Gesundheitssystem in eine lukrative Gesundheitsindustrie umbauen wollen, sowie deren politischen Helfern können wir nur gemeinsam am 13. 9. 2009 im Olympiastadion durch unsere Bürgerprotestolympiade die rote Karte zeigen.

Ihre Renate Hartwig

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