Externe Beratung

Wer weiß schon noch, wer die Gesetze schreibt, nachdem die Regierung Schröder/Fischer den Lobbyisten des Großkapitals die Ministerien weit geöffnet hat. Unsere Gesundheitsministerin wurde in den letzten Jahren intensiv von Frau Sophia Schlette/Bertelsmann „beraten“. (Siehe Blogbeitrag 20.8.09)

Berater statt Fachwissen im eigenen Haus zu nutzen ist nicht neues: “Nach Schätzungen des CDU-Haushaltsexperten Dietrich Austermann hat die Regierung (rot-grün) im Jahr (2003) rund 500 Millionen Euro für Beratungsunternehmen ausgegeben.“ (sueddeutsche.de 31.01.2004) und das ist keineswegs auf Ministerien beschränkt:

Rund 50 Millionen Euro (Krankenkassen-Beiträge !) Ausgaben für externe Beraterverträge des AOK-Bundesverbandes zwischen 2000 und 2003. Leistung und Nutzen wurden von Ulla Schmidt gegenüber dem Parlament (!) zur „Geheimsache“ erklärt.

„Weitere Einzelheiten wollte der AOK-Bundesverband nicht nennen, da dies … nicht im Interesse der AOK-Mitglieder sei.“

Die Beratungsfirma „McKinsey“ hat demnach laut einer internen AOK-Aufstellung aus dem Jahr 2000 über 28 Millionen Euro erhalten (Bild Newsticker 16.2.2004)

Die Zeche zahlen wir Beitragszahler. Wir sollten endlich aufstehen und NEIN sagen. Deshalb ist die Bürgerprotestolympiade und IHR Kommen auch so wichtig.

Zum Thema Berater hier noch ein heiterer Link:
www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY

Renate Hartwig

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