Archiv für September 2009

Bürgerprotestsong

Sonntag, 13. September 2009

Zum Mitsingen von Süd bis Nord hier die Übersetzung von unserem Bürgerprotestsong

gesungen von Karin Hanf & Annemarie Stumpf


So darf es nicht werden

Melodie frei nach Bob Dylan

Willst Du in ein Versorgungszentrum gehen?
ist Dir denn klar wie das dann wird?
Jedes Mal einen anderen Doktor sehn´,
der Dir vielleicht gar nicht zuhört?
Nach stundenlanger Wartezeit
kommst Du dann endlich dran.
Der Doktor ist dir völlig fremd,
schaut Dich ganz ratlos an.
Er kennt Dich ja nicht, der gute Mann!

Na, na so geht es nicht!
Na, na, na, na so geht es nicht!
So darf es nicht sein so geht es nicht

Willst Du denn hundert Kilometer fahr´n,
bloß weil du eine Untersuchung brauchst?
Denn die Fachärzte sterben genauso aus,
wenn des passiert ist, ja, dann schaust!
Die Politik will alles zentral,
geballt auf engem Raum,
Für Rhönklinik Schmidt und Lauterbach
ist das ja schon lang der Traum!
Denn die, die wollen uns wieder hauen!

Na, na so geht es nicht!
Na, na, na, na so geht es nicht!
So darf es nicht sein so geht es nicht

Wenn es keine freien Praxen mehr gibt,
sagen wir euch jetzt wie es wird!
Die Wartelisten werden immer länger
und die Krankheit zu spät abgeklärt!
Wer früher stirbt ist länger tot,
darf das denn wirklich so sein?
Liebe Patienten erkennt doch Eure Not,
die Regierung, die brockt uns das ein!
Sagt, darf des denn wirklich so sein?

Na, na so geht es nicht!
Na, na, na, na so geht es nicht!
So darf es nicht sein so geht es nicht
Wir sagen NEIN!

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Sagen Sie ein klares NEIN zum Verkauf unseres Gesundheitssystems an Aktien-Konzerne

Samstag, 12. September 2009

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Unser Gesundheitswesen auf dem Weg zur Industrialisierung!

Freitag, 11. September 2009

Es geht nun auch im Gesundheitswesen um Gewinn und Verlust, anstatt um Mensch und Medizin! Die wohnortnahe Versorgung von kranken Menschen durch freie niedergelassene Ärzte wird durch Bürokratisierung und finanziellen Druck zunehmend gefährdet. Arztsitze werden von Investoren aufgekauft und so genannte MVZ (Medizinische Versorgungszentren) eingerichtet. Es sind Investoren die aus dem Gesundheitsmarkt Kapital schlagen. Der erste Schritt zum Verkauf unseres Gesundheitswesens wird über Klinikübernahmen an Kapitalgesellschaften lanciert. Die Rhön AG hat ihre Wachstumspläne bereits konkretisiert und spricht offen von dem Ziel die ambulanten Versorgung zu übernehmen. Als Patient werden wir dann wohl Ärzten gegenübersitzen die sich mehr für die Profitinteressen der Investoren interessieren müssen, als für uns als Patient. So wird dann Gesundheit zur Ware, der kranke Mensch zum Wertschöpfungsobjekt. Auf dem Weg zur Vermarktung des Gesundheitswesens fürchten Politiker, Lobbyisten und das Management der Investoren nichts mehr als einen Schulterschluss von informierten Bürgern. Gezielte Desinformationen prägen die öffentlichen Medien und Meinungen, über die Ziele der Gesundheitsindustrie, die eigentliche Sachlage bleibt bewusst ungeklärt.

Das große Erwachen kommt nach der Wahl, wenn alle wieder in ihren sicheren Sesseln sitzen…..! Deshalb lassen Sie uns ZUSAMMENSTEHEN und sagen Sie JA zum Bürgerschulterschluss. Übernehmen Sie die Verantwortung für sich, für ihre Kinder und Enkel und zeigen SIE Zivilcourage! Vergessen Sie nie: Wir müssen nicht aufstehen sondern wir KÖNNEN aufstehen und unser NEIN zu dieser Entwicklung sagen. Nutzen wir die Freiheit in dem wir es gemeinsam tun! Nur weil wir diese Freiheit nicht nutzen, sind solche Fehlentwicklungen wie im Gesundheitswesen möglich. Nach dem Motto der Kapitalgesellschaften (genau wie die Banken) ist doch egal, es steht doch keiner auf, also machen wir was wir wollen! Morgen um 13 Uhr im Olympiastadion KÖNNEN wir demonstrieren, wir lassen das, was mit uns im Gesundheitswesen geplant ist nicht zu! Ich zähl auf Sie, weil Sie nicht warten bis es zu spät ist und wissen es geht den Wahnsinn zu stoppen – wir müssen es nur tun!!!

Ihre Renate Hartwig

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Der Deal mit den Daten

Donnerstag, 10. September 2009

Die Politiker schreien: „Die Gesundheitskarte kommt. Todsicher!“ Ich sage: „Und sie kommt nicht. Kein Patient wird sich das gefallen lassen!“ Patienten brauchen nur ein bisschen ungefilterte Information – und sie werden die Gesundheitskarte als das durchschauen, was sie ist:

Die E-Card ist das Instrument der individualisierten Machtübernahme über den Patienten durch die Möglichkeit zum universalen Abgriff aller seiner relevanten Daten.

Nichts ist in der IT-Gesellschaft kostbarer als Daten. Daten sind das Gold der technisierten Welt. Wer die Daten besitzt, kann alles machen. Kein Investor muss mehr Autofabriken kaufen – das ist Business von gestern. Er braucht nur Daten und Lizenzen, dann laufen irgendwo die Teile vom Band. Wenn der Patient die Ware ist, die gehandelt wird – soviel dürfte klar sein – dann interessiert internationale Investoren nur eines: Daten, Daten, Daten! Wer die Daten hat, hat die Macht. Um das geht es - den Deal mit den Daten. Nur darum.

Zeigen wir im Schulterschluss am kommenden Sonntag den 13.9.2009, dass wir weder uns noch unsere Daten verkaufen lassen.

Ihre Renate Hartwig

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Was würde wohl geschehen, würde man die Bürger direkt und konkret fragen:

Mittwoch, 09. September 2009

Wollen Sie die ersatzlose Abschaffung Ihres Niedergelassenen Haus – oder Facharztes? Wollen Sie die Herrschaft der Großkonzerne über unsere Krankenhäuser? Wollen Sie die schleichende Privatisierung und Monopolisierung unseres Gesundheitswesens? Wollen Sie, dass Gesundheit in erster Linie ein „Markt“ ist? Wollen Sie das Aufgeben des Solidarprinzips im Gesundheitswesen? Wollen Sie, dass amerikanische, italienische und russische Investoren die Besitzer unserer Medizinischen Versorgungszentren werden, die den Arzt in unserer Nähe ersetzen sollen? Wollen Sie, dass das definitive Ende der wohnortnahen ärztlichen Versorgung eingeläutet wird? Wollen Sie, dass Ihr gesundheitlicher Status online überwacht wird? Wollen Sie, dass über die Gesundheitskarte „E-Card“ der Zugriff auf Ihre gesamte Gesundheitsakte (Stichwort „gläserner Patient“) möglich ist? Wollen Sie, dass es mehr Kassenangestellte als Ärzte gibt? Wollen Sie den Aufbau einer weiteren Gesundheitsbürokratie (Gesundheitsfonds)? Wollen Sie, dass aus Patienten Kunden und aus Ärzten Angestellte von börsennotierten Firmen werden?

Keiner stellte uns Bürgern diese konkreten Fragen! Stünden die angeschobenen Veränderungen im Programm einer der großen Volksparteien – sie bliebe unter ein Prozent, ganz einfach weil die Politiker sich nur noch selbst wählen würden. Längst ist jedoch der Nachweis geführt, dass die herrschenden Figuren in nahezu allen etablierten Parteien durch die von ihnen gesetzten Rahmenbedingungen genau die Wirklichkeit herstellen wollen, die ich mit den oben genannten Fragen skizziert habe.

Deshalb wird es im Olympiastadion KEINE parteipolitische Floskeln geben, sondern wir werden die Fakten nennen und zeigen, dass wir wache freie Bürger sind und es bleiben wollen. Kommen auch Sie ins Olympiastadion denn zusammen sind wir stark!

Ihre Renate Hartwig

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Und weil der Mensch ein Mensch ist …

Dienstag, 08. September 2009

Jeder einzelne Pflegebedürftige ist kein Werkstück, sondern ein einmaliger Mensch. Natürlich erfordern Krankenhäuser wie Pflegeeinrichtungen aus logistischen Gründen eine gute Organisation. Nimmt die Logistik jedoch überhand, nimmt sie gar den ersten Stellenwert ein, fällt der Mensch als Mensch durchs Raster – und wird zum Fall. Er wird pauschalisiert. Das Wort pauschal passt vielleicht auf Urlaubsreisen, niemals aber auf Menschen in ihrer abhängigen Angewiesenheit auf ärztlich, pflegerische Hilfe. Auch wenn ich noch kein Pflegefall bin, und mit Gottes Hilfe auch keiner werde, denke ich die ganze Zeit an all die Pflegefälle, die als Menschen pauschal abgehandelt werden! Es wird ja nach „Fallpauschale“ vergütet – ein viel sagendes, mit Gift versetztes Wort. Menschliches Mitgefühl, das ist in dieser Art von Umgang mit Menschen schlichtweg gestrichen. Es wird Zeit, dass wir Patienten und Bürger das Aufbegehren jener Ärzte und Pflegekräfte unterstützen, die diese inhumane Abfertigen nicht mehr mitmachen wollen. Es muss einen breite Front der Ablehnung gegen eine Abfertigung nach industriemäßigen Kriterien geben. Das ist gegen die Würde des Menschen!

Wenn Sie für die Würde des Menschen einstehen, wenn Sie mit aufstehen um Mensch und Medizin gegen
Gewinn und Verlust der Heuschreckenmafia zu verteidigen, dann sehen wir uns am Sonntag im Olympiastadion in München um 13 Uhr Beginn der Bürgerprotestolympiade

Ihre Renate Hartwig

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Aufstehen ist angesagt!

Montag, 07. September 2009

Wann hat die Politik in den letzten Jahren ein Versprechen eingelöst und gehalten? Wie war das mit den Versprechen der letzten Jahre während der verschiedenen Wahlkämpfe?

Und jetzt wieder Versprechungen, keine Fakten, keine Ergebnisse!

Es geht längst um die Zukunft unseres Gesundheitswesens. Aber auch um die Sicherung der Praxen nicht nur für die nächsten zwei bis drei Jahre, bis der Großteil in den Ruhestand gehen kann, sondern auch langfristig für junge Ärzte, die nachkommen und nicht ins Ausland wollen.

Die jungen Ärzte haben mit ihren Ängsten recht. Es handelt sich tatsächlich um arglistige Täuschung aller jungen Ärzte, die ihre Zulassung nach der ersten Gesundheitsreform erhalten haben. Und diese jungen Ärzte sind angetreten als freie niedergelassene Ärzte, haben für die Zulassung und ihre Praxen bezahlt. Die Gesetzgebung der Gesundheitsreform ist aber so angelegt, dass ein existenzielles Überleben als freie niedergelassene Ärzte gar nicht möglich ist. Diese in den Gesetzen versteckten Zielsetzungen (der Kapitalisierung im Gesundheitswesen Tür und Tor zu öffnen) wurden keinem der jungen Ärzte vor ihren Niederlassungen mitgeteilt.

Meine Recherchen ergaben, dass die Förderung zum Beruf des Allgemeinmediziners über Jahrzehnte nicht statt fand. Würde man das Ganze kriminalistisch aufarbeiten und die Motivlage erforschen, ergäbe sich ein Täterprofil a la Gesundheitspolitiker, die diese Gesundheitsreform gezeugt und zugelassen haben, zum Schaden der freien Praxen der niedergelassenen Ärzte und als Folge auch der der Patienten!

Über meinen Aufruf „ Wir für Euch“ ist es gelungen eine Vernetzung junger Mediziner im ganzen Bundesgebiet aufzubauen. Ich organisiere Patientenpatenschaften für junge Ärzte – einer für alle, alle für einen.Jeder der sein Hirn anstrengt kann erkennen wohin die Reise geht. Sobald die jetzige Ärztegeneration altersbedingt wegbricht – verwaisen die Praxen. So entstehen Versorgungslücken der Bevölkerung und nun wird sichtbar weshalb die Gesetze so sind wie sie sind, sie wurden gezielt gemacht – die Sieger sind die Lobbyisten deren Ziel die Übernahme des gesamten Gesundheitsmarktes ist.

So wurde über Gesetze ein Ärztemangel erzeugt über den die MVZ’s  – medizinische Versorgungszentren – als Rettung für die medizinische Versorgung der Bevölkerung verkauft wird!   Schon heute kreist der Spruch in informierten Kreisen: MVZ in der Hand von Kapitalgesellschaften sind „ Mediziner Vernichtungszentren“!

Lassen Sie uns am kommenden Sonntag gemeinsam NEIN zu diesen Entwicklungen sagen, kommen Sie ins Olympiastadion und zeigen Sie Zivilcourage!

Ihre Renate Hartwig

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Immer daran denken:

Sonntag, 06. September 2009

Die Politik will den lückenlosen Kreislauf der „integrierten Versorgung“, den Ausverkauf von Gesundheit an das Kapital! Das zu verhindern, dient der Schulterschluss zwischen Patienten, Ärzten, Schwestern und Pflegekräften. Die Politik wird über 70 Millionen Menschen nicht ignorieren können, denen gerade dämmert, dass sie verkauft werden. Es wird sich eine machtvolle Volksbewegung bilden, die unsere Politiker notfalls auch dahin trägt, wohin sie nicht wollen.

Eine der zentralen Aufgaben unserer Bürgerbewegung wird es sein, die Black Box zu knacken, in der die Pläne für den Verkauf bereits liegen. 

Nur Mut! Ran!  Sagen wir durch unsere Bürgerprotestolympiade den Politikern VOR der Wahl was wir nie mitmachen werden, den Ausverkauf unseres Gesundheitswesens an Kapitalgesellschaften. Dann können Sie nicht hinterher – nach der Wahl – sagen, liebes Volk wir wussten ja nicht, dass ihr das nicht wollt!

Deshalb machen auch Sie mit beim sichtbaren Schulterschluss am 13.September um 13 Uhr im Olympiastadion München.

Und verbreiten Sie die Infos von  www.patient-informiert-sich.de

Ich zähle auf Sie und Ihre Zivilcourage !
Ihre Renate Hartwig

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Wenn schlechter Rat teuer ist

Samstag, 05. September 2009

Der dreisteste Fall von „Beratung“ ist gewiss die Milliarden schwere Gesundheitskarte (samt EPA, der Elektronischen Patientenakte im Hintergrund), die kein Mensch will, außer ein paar eingeweihten Figuren – die aber mit aller Gewalt. Die Milliarden (!) Startkapital für den Irrsinn Gesundheitskarte sind für mich übrigens das kunstvollste, sprechendste, ungeheuerlichste „Denk-mal“ der gesamten deutschen Gesundheitspolitik – und ich wünschte, dass ganz viele Leute diese Zahl in der Wutregion ihrer Gehirnzellen speichern: Unfassbare zweistellige Milliardensummen für quasi nichts – es sei denn für die damit meines Erachtens gegebene nachdrückliche Einladung zu illegaler Datenabzocke! Wer das verstanden hat, weiß, was politisch gespielt wird. Es ist wie überall: Die Schafe sollen auch noch ihren Schlachter bezahlen; sie sollen die Daten hergeben, für die Zerstörung des Arztgeheimnisses sorgen und auch noch die horrend überzogenen Entwicklungskosten der staatlich verordneten Beraubung übernehmen. Noch einmal, weil es der Schlüssel zu allem ist und weil wir alle dahingehend „beraten“ werden, die Gesundheitskarte wäre ein „Segen“ vergessen Sie nicht den Fluch der damit umhergeht. Es gibt für uns keinen einzigen Vorteil dieser monströsen Nummer. Vergessen Sie das nie!

Ihre Renate Hartwig

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Gefangen in Managementstrukturen

Freitag, 04. September 2009

Ein Organigramm zu den jeweiligen Managementgesellschaften die sich im Gesundheitsmarkt Marktanteile sichern  wollen, würde das Querformat eines DIAN 3 Blattes  sprengen!

Wenn Kapital- und Aktiengesellschaften – die lediglich an einer Gewinnmaximierung interessiert sind – unserem Gesundheitssystem durch Verträge mit Krankenkassen horrende Summen entziehen können, ohne dass die Versicherten dazu gefragt wurden, stellt das für mich den Tatbestand der Veruntreuung von Versichertengelder dar. Bisher vertrauten Patienten diese Finanzmittel als Versicherte ihrer Krankenkasse an, in dem Glauben im Krankheitsfall die erforderliche Hilfe von ihrem Arzt oder Krankenhaus zu erhalten. Und nicht, um damit Gewinne für Managementgesellschaften zu finanzieren. Auch nicht um von Call Centern angerufen und kontrolliert zu werden.

Nur wenn wir zusammen aufstehen werden wir gehört und wahr genommen.

Deshalb vormerken Sonntag 13.September 13 Uhr Bürgerprotestolympiade Münchner Olympiastadion!!
Spätestens da wird bis nach Berlin in die Hinterzimmer der Macht klar: Der schlafende Riese Patient ist wach!!!! Ohne den und über den hinweg, geht nichts mehr!

Ihre Renate Hartwig

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Einmischen ist Bürgerpflicht

Donnerstag, 03. September 2009

Wie lange wollen wir eigentlich noch warten, bis wir unsere Stimme zu einem gemeinsamen klaren Nein erheben? Der Umbau unseres Gesundheitswesens ist voll im Gang. Unser Solidarsystem wird gekippt und DAX-registrierte Unternehmen sitzen bereits vor ihren Rechnern, um die Gewinnsteigerung auf Kosten unserer Krankheit und Gesundheit auszurechnen. Vielleicht geht es nicht anders bei einer Aktiengesellschaft. Da zählen die Aktionäre und nicht der kranke Mensch. Der wird eingegliedert in die Wertschöpfungskette mit und wegen seiner Krankheit, aber nur, wenn sie lukrativ ist!
Also schauen wir hin und nicht weg: Auf die Rhön AG, auf Helius/Fresenius, Asclepius und SANA, auf die Call Center der Krankenkassen, auf die medizinischen Versorgungszentren in den Händen von Investoren. Schauen wir hin auf Kaiser Permanente in den USA, die Firma die in engem Austausch mit der Bertelsmann Stiftung als Lehrmeister agiert. Denken wir an das Kasseninsolvenzgesetz und wachen auf, denn alles, was hier verwirrend auf uns einprasselt, könnte sich als Strategie erweisen, die dann heißt: Chaos schaffen und dann Lösungen anbieten!
Also stehen wir auf zu der größten Bürgerprotestolympiade am 13.9.2009 im Olympiastadion in München – 13 Uhr – ich warte auf SIE !
Ihre Renate Hartwig

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Noch ein paar Zahlen gefällig?

Mittwoch, 02. September 2009

Das Gesundheitsministerium argumentiert, die Krankenkassen hätten im Moment einen gut gefüllten Sparstrumpf!
Die Rücklagen belaufen sich auf 4 und 5 Milliarden Euro. Nach den letzten Zahlen hat die gesetzliche Krankenversicherung insgesamt im Jahr 2008 einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet! Nicht zu vergessen: Stammt alles von unseren Beitragsgeldern!
Bereits am 04. Juli 2009 meldete www.1A-Krankenversicherung-org/nachrichten:
Die Barmer Ersatzkasse (BEK) gab im ersten Halbjahr 2009 knapp 4 Millionen Euro für Werbung aus, das sind 83% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK), die sich jetzt Gesundheitskassen nennen, investierten mit 9,44 Millionen Euro 28% mehr in Werbemaßnahmen. Bei der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) gab es eine Steigerung der entsprechenden Ausgaben um 36% auf 2,44 Millionen Euro. Die Kosten für die Werbung der Techniker Krankenkasse (TK) stiegen nur leicht auf knapp 900.000 Euro. Den Vogel aber schoss die KKH-Allianz ab. Dort wurden die Werbemittel von 293.000 Euro im ersten Halbjahr 2008 auf sage und schreibe 2,44 Millionen Euro aufgestockt!
Diesen Zahlen gegenüber stehen Ordner voll mit Beweisen, in den Kranke bei ihren Kassen abgewiesen wurden, wenn es um eine vom Arzt notwendig erachtete Behandlung, Heil- oder Hilfsmittel, Medikamente oder Therapien ging. Seit langem laufen die Strategien der Kapitalgesellschaften diese unsere Gelder in ihre Gewinnbilanz zu transferieren.
Wenn Sie mit aufstehen und am Sonntag, den 13.09.2009 mit Kind, Kegel, Cousine, Onkel und Tante, Oma und Opa einen Familienausflug ins Münchner Olympiastadion machen und im Schulterschluss Nein zu dieser Entwicklung sagen, können wir diesen Wahnsinn stoppen!

Ihre Renate Hartwig

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Call Center die Zweite

Dienstag, 01. September 2009

Wussten Sie eigentlich, dass ein so genanntes Call Center für vierwöchentliche Telefonanrufe und Abfrage Ihrer Befindlichkeiten ohne jede Verantwortung pro Jahr von Ihren Mitgliedsbeiträgen Hunderte von Euro erhält?
Wussten Sie, dass Industrie, Krankenkassen und Politik bereits viele Steuergelder und Kassenmitgliedsbeiträge in die so genannte Teleüberwachungsmedizin investieren, um ärztliche persönliche Betreuung einzusparen und Kundenbindung im Wettbewerb zu stärken?
Wussten Sie, dass in einer Krankenkasse bereits 40.000 Mitglieder zur Teilnahme an einer anonymen Telemedizinischen Betreuung angeworben wurden? Auf Nachfrage wurde kein einziger Beitragszahler der Kassen gefragt, ob er einverstanden ist, dass sein Geld so eingesetzt wird!
Es gibt jede Menge Gründe, am 13.09.2009 um 13.00 Uhr mitzumachen bei der Bürgerprotestolympiade im Münchner Olympiastadion!

Ihre Renate Hartwig

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